Unser Ziel ist es, der Vielfalt innovativer Direct-Brands eine Bühne zu geben

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Alles nur Start-up oder doch viel mehr?

Studien zufolge gibt es global bereits mehr als 22.000 Start-ups, die eine Marke rund um einzelnes physisches Produkt oder rund um eine spezifische Warengruppe entwickeln. Diese Marken verkaufen vorrangig oder ausschliesslich direkt an den Kunden – also D2C. Der Vertriebsweg ist immer online (E-Shop, Marktplätze, Social Commerce) und wird in einem späteren Stadium oft durch eigene Retail Stores oder New Retail Formate ergänzt. Je nach Branche werden hierfür unterschiedliche Begriffe verwendet: Direct-Brands, Digital Native Brands, Vertical Brands, Micro-Brands, E-Commerce oder Influencer-Brands.

Nach ersten Schätzungen könnten Direct-Brands bereits in den nächsten Jahren zweistellige Marktanteile in einigen Branchen erreichen und damit etablierte Hersteller, aber auch den Handel unter Druck setzen. Denn obwohl in Nischen meist nur eine einzige Direct-Brand dominiert, sorgt die Vielzahl der neuen Unternehmen innerhalb einer Branche für teils gravierende Veränderungen. 

Wir sind uns sicher, dass auch in Deutschland langsam aber sicher eine Revolution beginnt, die in vielen Branchen bereits sichtbare Spuren hinterlässt und nicht nur führenden Marken die Show, sondern auch etablierten Unternehmen das Wachstum stiehlt. Die Zeit für Direct-Brands scheint auch deswegen gekommen, weil durch die fortschreitende Digitalisierung nun alle technischen Voraussetzungen gegeben sind und nicht nur Software sondern auch viele andere Lösungen cloud-basiert und as-a-service verfügbar sind - zu einem Bruchteil bisheriger Kosten.

Auch wenn man keinen Tesla fährt, hat man als Konsument ganz sicher schon bei einer Direct-Brand eingekauft und es vielleicht gar nicht bemerkt. Von Möbeln, Mode, Uhren und Schmuck bis hin zu Sportartikeln, Kosmetik, Food oder Tierprodukten – die Liste ist lang und umfasst auch in Deutschland bereits mehr als 60 Branchen.

Die neuen Marken verstehen sich als digital innovativ, sinnstiftend und oft auch nachhaltig. Die DNA von Direct-Brands ist daher oftmals anders entwickelt als klassische Markenarchitekturen und baut dabei auf authentischen Geschichten der Gründer auf. Damit treffen die Marken (auch und gerade in Zeiten der Corona-Krise) den Nerv der Konsumenten, die den Wunsch haben Neues auszuprobieren und die zudem das Vertrauen in die Marken der Konzerne verloren haben. 

Aber wie kommt es, dass man Direct-Brands in der Werbung und im Handel kaum wahrnimmt? Die Antwort ist einfach - die Marken gehen in Marketing und Vertrieb andere Wege und sind damit höchst erfolgreich. Wer das Prinzip und die Mechaniken dahinter einmal verstanden hat, wird immer neue spannende Marken und Produkte finden. Wer sich allerdings den sozialen Medien entzieht und auch sonst wenige digitale Spuren hinterlässt, der wird von diesen Marken kaum erreicht werden.

Das Radar gibt einen einfachen Zugang zu unzähligen Direct-Brands aus fast allen Branchen. Unser Ziel ist es, die weitere Entwicklung in den Branchen zu verfolgen, Direct-Brands in ihrer Vielfalt zu zeigen und somit auch den Weg für neue Marken zu bereiten.

Über die Autoren

Stefan_Hoevel

Manager, Berater, Gründer, Experte für D2C Marketing

Stefan Hövel

Stefan hat in den letzten 20 Jahren mehrere internationale Unternehmen bei der Entwicklung digitaler Strategien, Innovationen und Ecosysteme begleitet. Darüber hinaus war er als Geschäftsführer, Manager und Berater an der digitalen Transformation von Direktvertriebsunternehmen, dem Aufbau von Direct-Brands und den D2C Strategien von Herstellern beteiligt. Als Gründer hat er zudem mehrere Start-ups und NGOs begleitet. Seine Überzeugung ist es, dass Direct-Brands nicht nur das Markenspektrum bereichern, sondern auch vollkommen neue Märkte und Geschäftsmodelle schaffen werden.

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Ralph_Huebner

VC, Berater, Gründer, Experte für D2C Vertrieb

Ralph Hübner

Ralph berät seit fast 20 Jahren vor allem internationale Markenhersteller. Zuletzt lagen seine Schwerpunkte in den Bereichen Internationalisierung, E-Commerce und Marktplatzstrategien. Als Experte für D2C ist sein Ziel, für jedes Unternehmen die richtige Balance zwischen direktem und mehrstufigem Vertrieb zu finden und dabei auch den richtigen Mix der D2C-Aktivitäten zu entwickeln.  Hierzu gehört für Corporates wie Mittelständler auch, über die Gründung oder über den Zukauf innovativer Direct-Brands nachzudenken. Neben seiner Tätigkeit als Berater ist er als Gründer und Unternehmer auch an diversen Start-ups beteiligt.

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Über diese Plattform

#beta

Wir wachsen noch

Diese Website ist ein Service, um internationalen und vor allem deutschen Direct-Brands eine Plattform und damit auch eine höhere Sichtbarkeit und Präsenz im Markt zu geben. Unser Ziel ist zudem, Direct-Brands in allen Stadien ihrer Entwicklung zu unterstützen und dafür auch die Kommunikation zwischen den Marken, den Investoren, den etablierten Herstellern und dem Handel zu fördern.

Wer sich in das Projekt einbringen möchte, ist dazu gerne eingeladen. Die Plattform soll schnell weiter wachsen, mit klarem Fokus auf die umfassendste Datenbank zum Thema Direct-Brands in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hierzu sollen in absehbarer Zeit auch noch weitere Features ergänzt werden.

Wer Interesse hat, uns zukünftig im Research und bei der Analyse zu unterstützen - wir suchen Digital Natives mit Leidenschaft für Direct-Brands, mit Erfahrung für Social-Commerce und einem Gespür dafür, welche digitalen Mechaniken in Zukunft eine wesentliche Rolle spielen werden.

Da wir neutral und unabhängig sind, sind spezialisierte Dienstleister als Partner immer willkommen. Hierfür ganz einfach mit uns Kontakt aufnehmen.

 

Redaktion